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Einleitung -
Bananische Frühzeit - Kulturevolution Zeitalter der Sechs Provinzen - Bananische Neuzeit |
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Einleitung |
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Das Ende des Kolonialzeitalters wird durch die Teilung des Landes in souveräne Grafschaften eingeläutet, dieser erste Schritt zu einem unabhängigen Bananaworld wird als das "Zeitalter der Sechs Provinzen" bekannt. Als "Bananische Neuzeit" hingegen wird die Geschichte des modernen bananischen Staates, der (Sinn)freien Bananenrepublik bezeichnet, sie erwuchs aus einer Verschmelzung der sechs großen Provinzen und festigte ihre Souveränität schließlich durch die Ratifizierung der ersten freien Verfassung Bananaworlds. Altbananische Jahres- und Monatsbenennung
Die altbananische Nomenklatur für Jahre und Monate ist eine Wissenschaft für sich. Im Laufe der Zeit haben sich zwei nebeneinander
existierende Systeme etabliert:
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Bananische Frühzeit |
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Vor ewigen Zeiten, noch bevor Bananaworld vom Licht der Zivilisation erhellt wurde, bewohnten zwei bedeutende Völker unser Land: Zum Einen die wilden Bananenstämme im Nordwesten Kawatons, die rund um den erloschenen Vulkan Pelegrino siedelten und zum Anderen die Habak-Indianer, deren Heimat im sogenannten Knoodeldelta lag. Die Urstämme Kawatons
Das Volk der Kokanasen hatte zu diesem Zeitpunkt eine besondere Kampfkunst entwickelt, das sogenannte "Bananieren". Dabei wird der Feind mit Bananen beworfen, die zuvor in einem speziellen Panier-Verfahren gehärtet wurden. Traf die panierte Banane ihr Ziel nicht, so kam sie mit erstaunlicher Präzision zum Werfer zurück, was diese Kampfmethode überaus kostengünstig machte. Die "Bananenwerfer" oder "Bananiere" waren bei ihrem Volk hoch angesehen, ihre Darstellungen findet man noch heute in vielen Die Habak-Indianer
Die Urbevölkerung Bananaworlds war somit eine Mischung aus wehrhaften Bergstämmen und landwirtschaftlich begabten Indianern, dies führte in den folgenden Jahrhunderten zur Herausbildung des - für Bananaworld typischen - ausgewogenen Temperaments. |
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Kulturevolution |
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Im Jahr der gereizten Moorgemse (Zeitrechnung nach J. Gepotunischke) gelangte durch den knoodelback´schen Entdecker Chillhelm v. Gänsenich die Fackel der Zivilisation nach Bananaworld. Zunächst wollten die Knoodelbäcker das königliche Banner am Strand von Kawaton hissen, doch wurden sie von einigen panierten Bananen davon überzeugt, es besser an einer anderen Stelle zu versuchen. Die Knoodelback´sche Kolonialisierung
Schnell gründeten die Neuankömmlinge eigene Siedlungen und begannen, regen Handel mit ihren östlichen Nachbarn, den Habak-Indianern zu treiben. Die heutigen Städte "Banania", "Grogholm", "Kurwograd" und "Waalsbad" gehen auf diese frühen Handelsniederlassungen knoodelback´scher Kolonisten zurück. In den darauffolgenden Jahren entspannte sich das Verhältnis zu den kawatonischen Bergstämmen und ein reger Austausch fand zwischen Kolonisten und Eingeborenen statt. Einzig die "Schlacht am Knöterich", die jedoch nur aufgrund eines Mißverständnisses geführt wurde, markierte einen kurzen Einbruch im ansonsten eher friedlichen Zusammenleben. Die Ära der Freibeuter
Über Käpt´n Greybeards Leben und seine Heldentaten gibt es zahllose Meinungen, fest steht jedoch, daß er - aus welchem Grund auch immer - in den Gewässern rund um Bananaworld äußerst gefürchtet war. Auch ist zweifelsfrei erwiesen, daß er seinen Unterschlupf auf bananischem Boden hatte, höchstwahrscheinlich auf einer großen Insel im Süden, die heute den Namen "Greybeard Eiland" trägt. Was Käpt´n Greybeard so besonders macht ist die Tatsache, daß der bananische Adel in direkter Linie von Greybeard selbst, oder von Angehörigen seiner Mannschaft abstammt. Seine furchtlosen Mannen haben den Grundstein der bananischen Aristokratie und damit der späteren Unabhängigkeit Bananaworlds gelegt. Durch die zahlreichen Fremdeinflüsse und die Konfrontation mit einer hochentwickelten Kultur, wie der Knoodelbackas, begann auch eine eigene bananische Kunst und Literatur zu keimen, daher bezeichnet man die Phase der Kolonialisierung und der Herausbildung unabhängiger bananischer Strukturen als "Bananische Kulturevolution". |
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Zeitalter der Sechs Provinzen |
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Die Anzahl der Einwanderer aus Übersee blieb in Bananaworld stets relativ gering, zum Zeitpunkt der Entdeckung war die Insel
bereits größtenteils besiedelt und die Eingeborenen zeigten den Knoodelbäckern sehr schnell, daß sie nicht
gedachten, ihr Land mit ihnen zu teilen. Die Gründung der Sechs Provinzen
Ben Annan und das Erwachen der Republik
Zum ersten Mal wurden in der Provinz Banania Gilden gegründet, die nicht nur Handel oder Handwerk ankurbelten, sondern auch für bessere Bildung, soziale Absicherung und freie politische Diskussion einstanden. In dieser Zeit des geistigen Aufschwungs erlangt Freiherr Ben Annan, ein Nachfahre des legendären Piraten Greybeard, unsterblichen Ruhm, indem er den Menschen seinen Traum von einer geeinten Nation offenbart, der Bananaworld aus dem Zeitalter der Sechs Provinzen in die Neuzeit führen wird. |
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Bananische Neuzeit |
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Die Unabhängigkeitsbewegung der Annanisten beflügelte allerorts den Patriotismus in Bananaworld, sie führte zur Einigung der sechs Provinzen
und zu einer unblutigen Abspaltung der Insel von Knoodelbacka.
Die geeinte Nation wächst
Der neue bananische Staat ist nunmehr für sich selbst verantwortlich, dies wird besonders im Großen Vaterländischen Krieg deutlich, der nur
ein Jahr nach Gründung der Republik ausbricht. Die völlige Niederlage des Feindes und die gemeinsame Anstrengung vieler Bananen führen in den
darauffolgenden Jahren zur größten Blütezeit des bananischen Volkes.
Auch außenpolitisch werden Fortschritte gemacht, so unterzeichnet Bananaworld im Jahre 2002, zusammen mit den befreundeten Nationen Pottyland und Pizzaros, das Bündnis der Dreifaltigen Allianz. Darin verständigen sich die drei Länder auf eine gemeinsame und dennoch souveräne Außen-, Wirtschafts- und Verteidigungspolitik. Heute ist die (S)fBB eine international geachtete, selbstbewußte und traditionsreiche Nation. Das Land verfügt über eine gefestigte Infrastruktur, eine stabile politische Lage und überdurchschnittlich viel gesunden Schwachsinn. |
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